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Donnerstag, Freitag und Samstag sind wir auf verschiedenen Lübecker Wochenmärkten vertreten

Hofladen

Premium Geflügel aus Bäuerlicher Familienbetrieben über die Steinfelder Geflügelschlachterei:
Info: www.Steinfelder-Geflügel.de

Die Öffnungszeiten unseres Hofladens

Montag:
8:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Di- Fr:
8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag:
8:00 Uhr bis 12:00 Uhr oder nach Absprache “Not Box“ 24 h am Tag mit Eier und Kartoffeln

Bei einem Spaziergang zum Mechower See, kommen sie direkt an unseren Ausläufen vorbei.
Somit haben sie die Möglichkeit unsere Freilandhaltung zu kontrollieren.
Im Hofladen können gerne weitere Auskünfte eingeholt werden.

Wie leben unsere Hühner?

Huehner Vor Stall
Huehner Im Wintergarten 1
Hhner Auslauf

Der Tag beginnt morgens um 5:00 Uhr, dann geht das Licht im Stall an und die Fütterung fängt an zu laufen. Die Fütterung läuft dann jede Stunde einmal für 5 Minuten. Das ist die Zeit, welche die Futterkette benötigt, um einmal rum zu laufen. Am Abend hat ein Huhn dann im Durchschnitt 115-125 g Futter aufgenommen. Wasser bekommen die Hühner über die Nippeltränken im Stall und den Rundtränken im Wintergarten. Das Wasser steht den Tieren dem ganzen Tag zur Verfügung. Je nach Witterung werden je Huhn ca. 250 ml Wasser benötigt. Im Sommer etwas mehr und im Winter weniger.

Huehner Vor Stall
Huehner Im Wintergarten 1
Hhner Auslauf

Die Legenester sind so genannte Kippbodennester. Diese werden abends hochgefahren und ca. 1,5 h bevor das Licht angeht, geöffnet. Hühner legen ihre Eier in der ersten Tageshälfte, so dass durch diese Technik die Hühner am Glucken (Brüten) verhindert werden und die Nester so wie daraus folgend die Eier sauberer bleiben. Aus dem Legenestern werden die Eier über kleine Förderbänder direkt in den Sortierraum transportiert, sortiert und auf Höcker gelegt.

Gänse im August

Der Tag beginnt...

Noch sind die Greifvögel und Füchse die einzigen Feinde, aber ab Mitte September freuen auch wir uns über einen köstlichen Braten direkt vom Bauernhof !!

Aufgewachsen in einer Zeit von über 24 Wochen (Vergleich zur Schnellmast wie für Supermarktwahre üblich = max. 10-12 Wochen) Das heißt in der Zeit von zusätzlichen 12 Wochen haben die Tiere Zeit für einen kompletten Muskelaufbau mit wenig Fettansatz= weniger Bratverluste und ausgewogeneren Geschmack.

Die Arbeit der Köchin/des Kochs wird honoriert, da für die Zeit die in der Küche verbracht wird, der Erfolg sichergestellt ist! Wer Arbeitet schon gerne für wenig oder nichts?

Unser Betrieb

ab 1813

Hof Um 1850

Janssens Bauernhof ist ursprünglich

eine im Jahre 1813-1815 erbaute Holländerei, die Daniel Georg Heinrich Janssen am 01.05.1890 von der Domäne gepachtet hatte. Sie hatte bis 1936 die Aufgaben der heutigen Molkerei und hat damals schon Handkäse, Camenbert, Romandur und Schichtkäse hergestellt. Die Lieferungen gingen in der Hauptsache an Reformhäuser in Dresden, Halle, Berlin, Quedlinburg, Landsberg i. Pom. und Stralsund. Da in den 30er Jahren diese Art der Molkerein vom Staat anders geregelt wurden und der Domänenpächter seine Milch selbst vermarkten wollte, wurde der Betrieb 1936 auf einen rein landwirtschaftlichen umgestellt. Das Haus mit den Stallungen und 15 ha Land wird für 15.000 Mark vom damaligen Pächter Georg Friedrich Gustav Janssen gekauft.

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In dem nun folgenden 2. Weltkrieg fällt der Hoferbe. So übernimmt der Sohn Hans, nach seiner Flucht aus Mecklenburg, auch ein Molkereifachmann, die Bewirtschaftung des Hofes. Er beginnt auch mit dem Anbau von Gemüse, Schweinemast und Geflügelhaltung.

Als der Neffe, Sohn des gefallenen Bruders, Hans Georg Janssen seine landwirtschaftliche Lehre beendet hat, tritt dieser 1972 die Nachfolge an. Es wurde der Bestand an Zuchtsauen und Mastschweinen erhöht und die ersten Spargelbeete werden feldmäßig angelegt.

ab 1975

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1975 konnte Hans Georg Janssen den Kundenstamm von Arnold Hack aus Lübeck übernehmen und dort die in Mechow produzierten Eier direkt vermarkten. Schweinepreise unter Produktionskosten machten die Entscheidung leichter diesen Betriebszweig aufzugeben und den Legehennen Bestand von 5500 auf 12000 Legehennen aufzustocken um die Direktvermarktung auszubauen.

Von den Landwirten im Dorf, die keinen Nachfolger hatten, wurden die Ländereien dazu gepachtet. Die Geflügelhaltung wurde immer weiter ausgebaut und die erzeugten Produkte werden noch heute über den Hofladen, Märkte und Lieferservice an Gastronomie und Einzelhändler als Qualitätsprodukte direkt vermarktet.

ab 1986

Hof 1990

1986 ist auf dem Betrieb eine der ersten Biogasanlagen in Schleswig Holstein errichtet worden. Diese hat mit ihrer 30 kWh elektrischer Leistung und 60 kWh thermischer Leistung den größten Strombedarf sowie den gesamten Wärmebedarf des Betriebes gedeckt. Das „Füttern“ der Anlage erfolgte ausschließlich durch Hühnergülle. Die Hühnergülle wurde hierdurch zu einem wertvollen Dünger mit geringer Geruchsentwicklung aufgewertet!

ab 1989

Hof 2005

Als 1989 die Grenzen Richtung Mecklenburg geöffnet wurden und zeitgleich der Sohn Uwe Janssen seine Ausbildung zu staatlich geprüften Landwirt beendet hat, ist dieser in den Betrieb mit eingestiegen, um diesen zu einem heute recht modernen Ackerbaubetrieb mit auszubauen.

So werden heute ca. 400 ha Ackerland selbst bewirtschaftet und weitere 400 ha in Lohnarbeit für einen Wiedereinrichter in M-V mit bearbeitet. Die Ernteerzeugnisse können im Hofeigenen Getreidelager (2500 Tonnen) gelagert, aufbereitet und getrocknet werden. Die Legehennenhaltung hat heute (Stand 01.01.13) einen Umfang von ca. 9000 Freilandhühnern und 6000 Tieren in Bodenhaltung.

Im Frühjahr werden ca. 1500 Flugenten sowie 450 Gänse aufgezogen und auf den nahegelegenen Weiden gemästet und können von September bis Weihnachten direkt im Hofladen bezogen werden. Als im Jahre 2007 die vorhandene Biogasanlage altersbedingt unrentabel geworden ist, wurde für die Stromerzeugung eine 27 kWp Photovoltaikanlage auf das vorhandene Dach der Maschinenhalle installiert. Mit einer Jahresleistung von 880 kW/KWp sind unsere Erwartungen erfüllt worden.

ab 2008

Hof Aktuell

2008, ein Jahr vieler Entscheidungen. Durch das Abschalten unserer Biogasanlage treten wieder Geruchsprobleme mit der Hühnergülle auf. Die Getreidepreise sind aufgrund der gestiegenen Energiepreise nicht immer ausreichend. Ebenso sind steigende Preise für Heizöl und Gas auch für die privaten Haushalte im Dorf ein Kostenfaktor geworden. Alles Auslöser zum Entschluss, wieder eine kleinere Biogasanlage zu bauen und die Abwärme über ein Fernwärmenetz im Dorf zu verteilen.

Es wurde von den Hauseigentümern die Energiegenossenschaft Mechow eG für die Verteilung und Nutzung der Abwärme des BHKW der BGA gegründet. Im Oktober 2011 ging die BGA ans elektrische Netz (190 kWh Leistung) und seit Dezember 2011 ist auch die Fernwärmeleitung mit den Übergabestationen fertiggestellt. Hierdurch wurden im Jahr 2012 700.000 kWh Wärme in die Haushalte geliefert, umgerechnet ca. 70.000 Liter Heizöl konnten ersetzt werden!

Der eigentlich moderne aber doch recht arbeitsintensive Betrieb verschlingt heute 15.000 Arbeitsstunden im Jahr und ernährt somit 6 Familien.

Zusammenfassung der Betriebszweige:

  • 1. Stromerzeugung aus regenerativer Energie mit Biogas und Photovoltaik
  • 2. Wärmeerzeugung
  • 3. Ackerbau
  • 4. Lohnarbeiten
  • 5. Geflügelhaltung
  • 6. Direktvermarktung
Verfasser Uwe Janssen und Auszüge aus der Chronik „800 Jahre Mechow“

Unsere Produkte

Wir bieten Ihnen:

  • Gänse von Mechower Wiesen
  • Eier aus Boden und aus Freilandhaltung
  • Hausgemachte Liköre
  • Wild aus der Region, Wildprodukte
  • Honig vom Imker in unserer Nähe
  • Wela Produkte
  • Kartoffeln vom Kartoffelhof Möller
  • 9 Huehner
  • Gaense
  • 8 Huehner

Markttag

Märkte in Lübeck von 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Donnerstag:
Meesenkaserne

Freitag:
Hansering

Samstag:
Broling (Friedensstraße)

Der Marktwagen mit all unseren Leckereien

Marktwagen Von Links
Marktwagen Von Vorne
Marktwagen Von Rechts

Der Regiomat, neben den Öffnungszeiten, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für sie nutzbar
Immer wieder mal was neues finden Sie hier

10.08.19 Erntebericht

10.08.19 Eine sehr verzettelte Ernte 2019, so kann man die augenblickliche Situation gut beschreiben. Der Drusch der Wintergerste Mitte Juli lief gut, die Erträge mit rund 80 dt/ha entsprachen den Ertragserwartungen, waren aber sicher keine Rekorde wie man sich aufgrund der letzten beiden Jahre gewünscht hätte um nach langen wieder einmal Geld zu verdienen und Verluste auszugleichen. Ende Juli war der erste Weizen reif, die Erträge sind gut (90dt/ha) und leicht über den langjährigen Durchschnitt. Dieses hatte sich auch angedeutet, leider sind die Qualitäten aufgrund der eingeschränkten Düngung, die nicht mehr der Bauer entscheidet sondern die gesetzlich geregelt ist, nur für den Futtertrog. Die Eiweißwerte, die über Futter oder Brotweizen entscheiden sind zu niedrig. Diese bekommt man nur über eine ausgeglichene N- Düngung ausreichend hin. Geht nicht mehr. Der Rest Weizen steht jetzt noch auf dem Acker und es wurde vergangen Montag mit der Rapsernte begonnen und wird heute beendet. Raps kann bei wechselhaftem Wetter schneller trocknen und war diese Woche daher die Ideale Druschfrucht. Erträge wie erwartet besser als in den letzten Jahren (35dt/ha) , aber lange nicht auf dem Stand vor 4 Jahren (42dt/ha). Hier müssen wir uns den Schuh teilweise selber anziehen. Zu enge Fruchtfolgen mit nur zwei Jähriger anbaupausen reichen beim Raps nicht aus. Dieses wird jetzt geändert, mal schauen ob die Rapserträge dann wieder steigen werden. Eine zusätzliche Bremse im Rapsanbau sind der Verbot Insektizider Beizen, die durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht ausgeglichen werden können.


01.07.19Ernte vor der Tür

Die Ernte 2019 läst jetzt nicht mehr lange auf sich warten, auf leichteren Böden sind bereits einige Wintergersten Schläge abgedroschen worden. Viele Stoppel die man zur Zeit sieht sind allerdings auch dem letzten schlechten Jahr geschuldet. Diese Schläge sind Anfang der Teigreife als GPS gehäckselt worden und dienen als Futter für Rinder und Biogasanlagen. GPS steht für Ganz Pflanzen Silage, hat nicht so einen hohen Futterwert und Ertrag wie Maissilage, hilft aber bis zur nächsten Maisernte den Futterbedarf zu decken. Gülle in 1 m hohen Mais? Das haben wir heute einmal ausprobiert, um den Stickstoff näher am Bedarf zu düngen und durch die Bedeckung der Maispflanzen den Stickstoff nicht vergasen zu lassen. Es wird weniger Schaden an den großen Pflanzen gemacht als gedacht und die jetzt kühleren Temperaturen werden hilfreich sein, die Pflanzennährstoffe am Boden zu binden und der Maispflanze bei Bedarf zur Verfügung stehen. Uwe Janssen


Umweltfreundliche Verpackung

Ostern steht vor der Tür und die Nachfrage nach Eiern steigt noch einmal an. Ob unsere Herden oder die der Berufs-Kollegen, alle sind so geführt und eingestallt, dass zu Ostern wie auch zu Weihnachten keine Ställe Leerstehen und die Hennen in einem Legefreundlichen Alter sind. Die Junghenneneier wurden zur Färberei gebracht, wo sie gekocht und schön bunt gefärbt am Wochenende zurückgekommen sind. Auch dadurch bekommt man ein gewissen Puffer um genügend Eier zu Ostern zu haben. Und das Beste: Eierschalen wie auch die Farbe sind Umweltfreundlich als Dünger im Garten einsetzbar. Wenn dann noch jeder seine eigene Verpackung mitbringt oder die von uns gestellte öfters nutzt, fällt sehr wenig Müll an. Leider anders bei unserem Frischfleischverkauf, da kommen wir aus Hygienerechtlichen Dingen nicht von unserer Verpackung weg. Den Vorteil dadurch für eine sichere Lagerung beim Transport und im Kühlschrank überwiegt auch bei der heutigen Diskussion den Nachteilen bei der offenen Verpackung. Uwe Janssen Uwe Janssen


08.02.19 Düngerplanung

Jetzt ist die Zeit, wo wir Landwirte uns Gedanken machen, wo wir unsere Gülle am wirtschaftlichsten einsetzen können. Welche Flächen brauchen die Nährstoffe aus der Gülle und wieviel Gülle werden wir im Zeitraum haben. Als Ergänzung werden die Flächen nach der Düngerbedarfsermittlung zusätzlich mit Mineraldünger versorgt, da dieser ziemlich teuer ist, nur mit dem erforderlichen. Die meisten Betriebe machen dieses aus ökonomischer Sicht schon lange so, andere sind durch die Düngerverordnung seit letztem Jahr ebenfalls dazu verpflichtet. Leider hat unsere sonst so träge Bundesregierung nicht anderes zu tun, statt erstmal den Erfolg dieser Anordnung abzuwarten, gleich wieder die Verordnung zu ändern und extrem anzuschärfen. Kommt die Verordnung so, dass keine Düngung mehr im Herbst erlaubt ist und wir noch 20 kg weniger N düngen dürfen, ist der Weizenanbau in unserer Region in Gefahr. Positive Wirkung der N Düngung im Herbst, verbunden mit Zwischenfruchtanbau zur Humusbildung und höhere N Aufnahme durch kräftigere Pflanzen werden verloren gehen. Die Düngerverordnung wird leider auch keine Schnelle Wirkung auf unsere Wasserqualität haben, da diese von den Sünden vor 30 Jahren leidet und nicht auf die heutige Landwirtschaft zurückzuführen ist. Wenn keine Deutsche Landwirtschaft mehr erwünscht ist, kann man uns dieses auch direkt sagen und uns nicht durch immer mehr Auflagen zum Aufgeben zwingen. Uwe Janssen


07.03.19 Eier gut gefragt

Es könnte der Eindruck entstehen, in 14 Tagen ist Ostern. Für die Jahreszeit haben wir einen recht guten Eierabsatz und glücklicher weise auch noch eine gute Legeleistung. Alle Legehennen legen gut, ob Freilandhaltung oder Bodenhaltung. Vielleicht hängt das mit dem noch einmal erhöhten Aufwand zusammen, der jetzt mit den Legehennen betrieben wird. Täglich neues Anbieten von Spielzeug in Form von Picksteinen, Strohpellet, Stroh und Silikat Staubbädern scheinen den Henne gut zu tun und von den Federpicken abzulenken, welches seit dem Verbot des Schnabelkopieren erheblichen Streß bei den Legehennen ausgelöst hat. Und Eier gehen ja immer, dass günstigste und natürlichste Fertigprodukt im Handel. Mit 6 Spiegel oder Rühreier für 1,50 € wird ja so gut wie jeder satt. Eiweißversorgt und keine Kohlenhydrate am Abend für Fettabbau und Muskelaufbau. Uwe Janssen


24.01.19

24.01.19 Gestern mussten wir uns von einer älteren Herde Legehennen trennen. Die Herde war gerade ein Jahr alt, hatte aber schon über Wochen eine schlechte Legeleistung unter 50 %, so dass das Futter und Nebenkosten teurer waren als die produzierten Eier einbringen konnten. Der Grund für den Leitungseinbruch konnte durch unsere Tierärzte nicht abschließend geklärt werden. Beim Ausstallen, ist die Staubbelastung sehr hoch, wesentlich höher als früher bei der Käfighaltung. Da fragt man sich bei der Debatte um Feinstaub, ob Freiland und Bodenhaltung überhaupt noch erlaubt sein dürfen? Vielleicht ist es aber auch nur Staub und kein Feinstaub, wer weiß das heute schon.Evt. muss erst mal ein Gutachten erstellt werden, von Leuten die ein vielfaches wie wir verdienen aber trotzdem immer zu anderen Ergebnissen kommen werden. Der Rest ist jetzt mal Kommentarlos Uwe Janssen


17.12.18 große Enten ausverkauft

17.12.18 Leider können wir für große Enten keine Bestellungen mehr annehmen, diese haben jetzt alle einen Namen. Kleine Enten und Gänse um 5 kg sind dagegen noch wenige vorhanden und warten auf ihren Abnehmer. Ebenso sind auch noch sämtliche Geflügelteile, entweder als TK oder als Frischware zu Weihnachten zu haben. Wir freuen uns auf einen Besuch in unserem Hofladen oder auf einem unserer Markttage..... .. Unsere Eier werden wir im nächsten Jahr teurer machen müssen. So wie auch der Lohn der meisten steigt. Der Druck aus der Politik, die ja den Verbraucherwillen umsetzen ist mit Kosten verbunden. - erhöhter Aufwand der Kassenbuchführung - Höhere Arbeitsbelastung aufgrund nicht kupierter Schnäbel bei den Hennen,die durch täglich neuen Beschäftigungsmaterial vom Federpicken abgelenkt werden müssen. Anhebung des Mindestlohn. Das neue Verpackungsgesetz mit höheren Kosten für die von uns bezahlten Entsorgungskosten der gelben Säcke und Papiertonnen. Höhere Futterkosten und Energiekosten sind leider auch nicht mehr wegzu diskutieren. Uwe Janssen


12.11.2018 Gänsezeit

Alle Jahre wieder und trotzdem immer anders und so plötzlich kommt die Weihnachtszeit. Nach der Probeschlachtung in der letzten Woche, gibt es jetzt laufend frische Gänse und Flugenten bei uns im Hofladen. Die Preise haben sich für ganze Tiere nicht verändert, aber bei den Gänsekeulen mussten wir einen Preisaufschlag machen. Eine weitere Herausforderung ist die Vermarktung der Gänsebrüste, da immer weniger Spiekbrust (Geräucherte Gänsebrust) einen Abnehmer findet, gibt es natürlich auch kein Überhang an Gänsekeulen. An zwei Gänsekeulen binden wir immer eine Brust, die aus nicht erklärlichen Gründen weniger nachgefragt ist, als die Gänsekeulen. Bei Enten ist dieses umgekehrt!! Laut Nachfrage bei den Schlachtereien gibt es auch dort nur Gänsekeulen und Brust im Verhältnis 1:2 aus deutscher Herkunft, sowie die Teile vom Tier kommen. Einzige Lösung wäre der Zugriff auf polnische Ware. Wie es dort möglich ist, kann ich an dieser Stelle nicht erklären. Gänsekeulen gibt es daher bei uns nur in Kleinsmengen alleine, so wie wir die Gänsebrust räuchern und so wie wir die Gänsebrust einzeln verkaufen können.Auch das hat was mit Tierschutz zu tun, nicht nur nach Kochrezept sondern auch nach vorhanden sein einkaufen und möglichst ganze Tiere verwerten und nicht nur die vermeindlichen Sahnestücke. Uwe Janssen


02.09.18 Rapseinsaat und Maisernte

Eigentlich nicht zu glauben, hat sich sonst die Rapseinsaat meist mit der Winterweizenernte überschnitten und so für Arbeitsspitzen gesorgt, hat sie sich dieses Jahr mit der Maisernte überschnitten. Der Mais ist in normalen Jahren nicht vor Ende September reif und hat sich sonst mit der Einsaat des Winterweizen überschneiden können. Den Weizen und die Gerste werden wir in diesem Jahr daher ohne Unterbrechungen drillen können. Der bittere Beigeschmack: die Maisernte hat auch nicht das gebracht, was sie hätte bringen müssen. 30 to/ha statt 45-50 to/ha können nur ausgeglichen werden, weil wir im Frühjahr mehr Mais als sonst angebaut haben, da wir einigen schlechten Winterweizen umgebrochen haben und einige Flächen gar nicht erts im Herbst bestellt bekommen haben. Das die Biolandwirtschaft mit dem trocknen Sommer besser zurecht kommt, ist leider nur die halbe Wahrheit. Der begrenzende Faktor im Bioanbau ist die Nährstoffversorgung, da dort nur die Hälfte geerntet wird, also die Menge die wir auch hatten ist das Wasser nicht ausschlaggebend gewesen. Der Regiomat am Hofladen wird sehr gut angenommen und zu unserer Freude kommen auch die meisten Kunden damit zurecht. Wir können nicht alle unsere Artikel im Automaten anbieten, daher freuen wir uns natürlich auch über ihren Besuch im Hofladen um im persönlichen Gesprächen über dies und das ihren Einkau zu einem Erlebnis zu machen. Uwe Janssen

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Janssens Hofladen
Am Brink 5
23909 Mechow
Telefon: 04541 - 7103
Telefax: 04541 - 858165
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